Tag der Ausbildung 2016
Branchenmix bei Schülerinnen und Schülern ein voller Erfolg

Rund 330 Mädchen und Jungs aus weiterführenden Schulen der Region Starnberg-AmmerSee waren auch dieses Jahr am Buß-und Bettag wieder unterwegs, um insgesamt 67 Unternehmen zu besuchen.

In den letzten Jahren waren die Routen meist nach thematischen Aspekten wie Technik, Soziales oder Gastronomie unterteilt. 2016 gab es auf Wunsch der SchülerInnen viele bunt gemischte Routen für alle Unentschlossenen, die sich einen ersten Überblick über Ausbildungsberufe verschaffen wollten.

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Für die SchülerInnen sind die gemischten Routen eine tolle Möglichkeit, in kürzester Zeit völlig unterschiedliche Branchen und Betriebe kennenzulernen und sich beruflich zu orientieren“, begründet Regionalmanagerin Kathrin Kollmann das neue Angebot in diesem Jahr, das auf ausdrücklichen Wunsch der Teilnehmenden von 2015 konzipiert wurde. „Bei der thematischen Sortierung weiß man zwar, was einen erwartet“, erklärt Projektleiterin Stephanie Konopka, „dafür gibt es wenig Überraschungen“. Gerade in dem jungen Alter haben die Mädchen und Jungs oftmals noch gar keine konkrete Vorstellung davon, was sie interessieren könnte, „da ist es ganz gut, sich offen und unvoreingenommen erstmal umzuschauen“ empfiehlt sie. Für die Unternehmen ist das natürlich eine echte Herausforderung, sie wissen nicht, wer da in der Tür steht und ob sich der – oder diejenige für den von ihnen vorgestellten Beruf interessiert.

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Dass sich insgesamt die Unternehmen immer mehr Mühe geben, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, hat der diesjährige Tag der Ausbildung noch einmal bestätigt. „Die Rechnung geht auf“, zieht Kathrin Kollmann ein Fazit, „die Betriebe erkennen, wie sie unsere Veranstaltung als ideales Instrument zur Nachwuchs-Rekrutierung nutzen können.“ Beeindruckend, wie einige sich bereits auf der Homepage über einen Betrieb informiert oder sogar gleich eine Kurzbewerbung in der Tasche dabei hatten. Aber auch nach Praktikumsplätzen wurde häufig gefragt und zeigt das Interesse der Mädchen und Jungs, was die Unternehmen sichtlich freute.

 

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Ob Verzieren von Lebkuchenherzen, Brezeln backen, Reifen aufziehen oder Joghurtsorten testen, wie immer war der Tag gefüllt mit praktischer Arbeit. Weder Firmenpräsentation noch Flyer oder Messestand können diese konkreten Eindrücke ersetzen, wenn die SchülerInnen selbst mitanpacken dürfen. Beim Eintreffen der SchülerInnen überließen viele teilnehmende Firmen gleich ihren derzeitigen Auszubildenden das Wort und gaben ihnen Gelegenheit, Unternehmen und Ausbildungsberuf vorzustellen, Geschäftsführerin oder Inhaber hielten sich mehr im Hintergrund. „Die sind nahe dran an der Zielgruppe und wissen ganz genau, was die Mädchen und Jungs interessiert“, berichtet Stephanie Konopka, „und diese trauen sich dann auch mehr Fragen zu stellen und sind nicht so zurückhaltend.“

Für die gfw bedeutet der Tag immer wieder eine große logistische Herausforderung. Die Beteiligten sind froh, wenn alle am Treffpunkt ihre Gruppe gefunden haben und die SchülerInnen um kurz nach 9 Uhr in den richtigen Bussen sitzen. „Alle, die teilgenommen haben, erhalten am Ende des Tages ein kleines Zertifikat von uns“, erzählt Kathrin Kollmann. „Das legen manche ihrer späteren Bewerbung bei und können so dokumentierten, dass sie sich wirklich für die Firma interessieren.“ Ein schöner Tag und ein Beitrag des Regionalmanagements, den Anspruch „hochwertigster Lebens- und Wirtschaftsraum“ zu erfüllen.

 

 

 

Animation: Was ist der Tag der Ausbildung und wie kann ich mitmachen…

 

Klick dich einfach durch die Animation für mehr Infos.

Stephanie Konopka von der gfw war auf Vorstellungstour durch die Schulen der Region. Viele SchülerInnen der Realschule Gauting (siehe Bild) mit 1000 Fragen freuen sich schon auf ihre Teilnahme.

Stephanie Konopka von der gfw in der Realschule Gauting

 

67 Unternehmen auf 17 Routen – Tag der Ausbildung 2016

Die Anmeldung ist für Schülerinnen und Schüler aus der Region StarnbergAmmerSee ab jetzt möglich. Anmeldeschluss ist der 24. Oktober 2016. Die Flyer kommen in den nächsten Tagen und Wochen an Eure Schulen oder Ihr könnt ihn Euch hier downloaden.

Die Routenplanung findet Ihr unter http://www.gfw-starnberg.de/bildung-wissen/tag-der-ausbildung/ausbildungsberufe-uebersicht-nach-routen/

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Unternehmensanmeldung

jetzt geschlossen!

Der Tag der Ausbildung ist ein Projekt des Regionalmanagements im Landkreis Starnberg.

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Hier geht’s zum Anmeldeformular für Unternehmen und Einrichtungen der Region Starnberg-AmmerSee

Eine bessere Plattform für Unternehmen Interessierte oder mögliche zukünftige Azubis zu gewinnen gibt es kaum:
Hands-On, direkt vor Ort und aktiv.

Ohne Ca$h, um die entstehenden Kosten decken zu können, ist es uns nicht möglich dieses kostenfreie Angebot anzubieten – deshalb freuen wir uns auf Sie als Sponsor!

 


Video Doku Ausbildungsberufe hautnah
am Tag der Ausbildung

Letztes Jahr konnten wir zwei TeilnehmerInnen auf dem Tag der Ausbildung begleiten. Heraus kam dieses wunderbare Video, das zeigt, wie der Tag abläuft. Es kann dabei nur einen kleinen Einblick geben in die Vielzahl der verschiedenen Ausbildungsberufe, die in unserer Region angeboten werden.

Der 5. Tag der Ausbildung war ein Rekordjahr hinsichtlich der Anzahl der SchülerInnen-Anmeldungen, teilnehmenden Betriebe und Einrichtungen, Routen und der verschiedenen Ausbildungsberufe!

Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder auf zahlreiche SponsorInnen, PartnerInnen, UnterstützerInnen und freiwillige Begleitpersonen!


 

Ein erfolgreicher und spannender

Tag der Ausbildung 2015 – eine Rückschau

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BRK Schloß Garatshausen – „Essen eingeben“ ein Selbstversuch in der Altenpflegeeinrichtung

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Max-Planck-Institut Einkleiden vorm Zutritt zum Tierpflegebereich für Versuchstiere

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Finanzamt Starnberg – Erstellung der eigenen Steuererklärung als „Sportartikelverkäuferin mit nebenberuflicher Arzttätigkeit“ Tag der Ausbildung 2015

 

Am diesjährigen Buß- und Bettag waren zum 5. Mal Mädchen und Jungs aus dem Landkreis unterwegs, um Betriebe und Ausbildungsplätze kennenzulernen. Der Shuttle-Service für die Jugendlichen forderte nicht nur die Kapazitäten der Busunternehmer aus dem gesamten Landkreis, auch mit Zubereitung und Lieferung von über 400 Wurst- und Käsesemmeln und noch einmal so vielen Nussschnecken waren Starnbergs Bäcker gut beschäftigt.

“Wer sich bei unserem Tag der Ausbildung als Arbeitgeber gut präsentiert, der hat bei den Mädels und Jungs wirklich einen Stein im Brett“, erklärt Regionalmanagerin Kathrin Kollmann das Erfolgsrezept des Projekts der gfw Starnberg mbH. Je praxisnäher die Vorstellung des Berufs, umso begeisterter sind die Schüler.

Mit Feuereifer sind die Jugendlichen beispielsweise dabei, wenn bei der Molkerei im Geschmackstest verschiedene Joghurt-Sorten probiert werden. Im weißen Kittel und mit Haube auf dem Kopf geht es durch die Hygieneschleuse und eine Stunde später hat jede/r genau verstanden, was man so als Milchtechnologe oder Milchlaborantin lernt. Auch im medizinischen Bereich gibt es eine Menge auszuprobieren: ob Allergie-Test beim HNO-Arzt, Messung von Atmung und Blutdruck oder Rollenspiele zwischen Ärztin und Patient zur fingierten OP-Vorbereitung. Für die handwerklichen und sozialen Berufe ist es ohnehin leicht, die SchülerInnen miteinzubeziehen. Da wird in der Schreinerei mitangepackt, im Altenpflegehaus sieht man Mädchen und Jungs mit Lätzchen und Löffeln sitzen, die sich gegenseitig eine Mahlzeit verabreichen. Übung macht den Meister.
Aber auch die Unternehmen auf den kaufmännischen Routen kommen auf interessante Ideen. „Eine Ausbildung als Bankkaufmann ist echt viel interessanter als ich es mir vorgestellt habe“, erklärt ein teilnehmender Schüler ehrlich überrascht. Wer hat zum Beispiel schon mal gesehen, wie es im Tresorraum einer Bank aussieht? Selbst bei vermeintlich trockenen Themen im Finanzamt lässt sich viel ausprobieren. Jeder einzelne Schüler bekommt eine Betreuungsperson an die Seite gestellt, mit der er eine Steuererklärung mit selbst zusammengestellten Daten bearbeitet: Wie versteuert man eine Nebentätigkeit? Welche Pauschalen kann ich geltend machen?

Allen SchülerInnen, die sich nach ihrem Schulabschluss bei einem der besuchten Betriebe bewerben, rät Kathrin Kollmann unbedingt anzugeben, dass sie das Unternehmen vom Tag der Ausbildung kennen: „Es ist ein enormer Vorteil für Arbeitgeber jemanden einzustellen, der den Betrieb schon wirklich kennengelernt hat.“ Von der Regierung als Best-Practice-Projekt bezeichnet, ist der Zulauf des Projekts mit jedem Jahr deutlich gewachsen. Ohne Projektmitarbeiter Stephan Huber wäre der Tag der Ausbildung ohnehin nicht zu stemmen: „Fünf Monate Organisation und eine enorm aufwändige Logistik fordern hier alle Ressourcen.“

Rund 50 Flüchtlinge aus den Klassen der Berufsschule Starnberg waren in diesem Jahr angemeldet, hier gibt es viel Potential, um dem Fachkräftemangel der Region wirkungsvoll zu begegnen. Auch neu in diesem Jahr: Erstmals begleitete ein Film-Team zwei Jugendliche zu vier verschiedenen Unternehmen, um in Wort und Bild anschaulich darzustellen, was die Besuche für zukünftige Auszubildende leisten.


Abgelaufen: Routen 2015 stehen fest! Anmeldung geöffnet!Stempel_2015 klein

Seit 5 Jahren organisiert die gfw Starnberg den beliebten Tag der Ausbildung. Im Jahr 2014 wurde er von der bayrischen Regierung sogar als „Best-Practice-Projekt“ ausgezeichnet. Ganze 80 Unternehmen und Betriebe aus der Region Starnberg-AmmerSee nutzen auch dieses Mal die Chance Firma, Beruf und Ausbildungsmöglichkeiten direkt und praxisnah der Zielgruppe zu präsentieren. Am schulfreien Buß- und Bettag, Mittwoch, den 18. November 2015 ist es wieder so weit: Zwischen 9.00 Uhr und ca. 17.00 Uhr fahren Shuttle-Busse die SchülerInnen zu je vier Unternehmen in der Region. Nicht zu vergessen die Spezialrouten „Duales-Studium“ oder auch die Fußrouten.

Unsere interaktive Karte verrät Ihnen welche Unternehmen mit dabei sind, welche Ausbildungsplätze sie anbieten. Dazu gegebenenfalls etwas hineinzoomen und in die schwarze Mitte der Unternehmensstecknadeln klicken. Wollen Sie den genauen Verlauf der Routen wissen, können Sie hier die Karte in einem neuen Fenster öffnen (Achtung abgelaufen, aktuelle Routen siehe oben). Für die Einzeldarstellung einer Route links in der Layerliste zunächst das Feld „Alle Routen mit Betrieben und Startpunkten“ abwählen und dann die gewünschte Route anwählen.

Eine Liste der angebotenen Ausbildungsberufe finden Sie hier: routenliste_snippet

 

 

Zusätzlich sind die Routen weiter unten auf dieser Seite einzeln als pdf abrufbar.

Und hier geht es zur Anmeldung!


 

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Plakat Tag der Ausbildung 2015

Plakat Tag der Ausbildung 2015

 

Anmeldung Tag der Ausbildung 2015

Die Flyer mit den

 


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Anmeldeformularen zum Tag der Ausbildung 2015 sind ab Anfang Oktober in den Schulen der Region erhältlich.Gerne können sich alle Interessenten hier den Flyer auch runterladen und ausdrucken. Er muss vollständig ausgefüllt und von SchülerInnen und Eltern unterschrieben sein. Mehr Infos gibt es unter http://www.gfw-starnberg.de/bildung-wissen/tag-der-ausbildung/.

Und hier geht es direkt zur ÜBERSICHT der aktuellen AUSBILDUNGSBERUFE der teilnehmenden Firmen.


Tag der Ausbildung 2014

Tag der Ausbildung – 380 Schüler unterwegs in Sachen berufliche Zukunft

19.11.14: 7 Uhr morgens, es ist dunkel und regnet. Doch im Büro der gfw Starnberg brennt schon Licht, rund 400 Wurst- und Käsesemmeln werden hin- und hergetragen, Lunchpakete stapeln sich im Büroflur bis an die Decke. Noch zwei Stunden, dann sollen knapp 400 Schüler in den jeweils richtigen Bussen sitzen, um auf einer der 21 Routen herauszufinden, wie ihre berufliche Zukunft aussehen könnte.

Bereits zum vierten Mal fand am 19. November 2014 der Tag der Ausbildung statt. Der große Erfolg führt dazu, dass mit jedem Jahr mehr Schüler und Unternehmen teilnehmen, diesmal waren auch die beiden Würmtal-Gemeinden Planegg und Gräfelfing dabei. 2014 gingen 380 Schüler und Schülerinnen mit über 40 Betreuungspersonen auf Tour, um jeweils vier der insgesamt 76 Unternehmen kennenzulernen. Bis da alle Mädchen und Jungs samt Brotzeit im richtigen Bus sitzen, ist das schon eine organisatorische Herausforderung. Doch alle Schüler, die an diesem schulfreien Tag tapfer aufs Ausschlafen verzichtet haben, sind begeistert. Keine Homepage und kein Messe-Auftritt können einen solch praktischen Einblick in einen Betrieb oder ein Unternehmen bieten. Anstatt sich lediglich eine Unternehmens-Präsentation anzuhören, sollten die Schüler und Schülerinnen gleich selbst mitanpacken: manche stellten eigenhändig Pralinen her oder mixten Cocktails hinter der Hotelbar, andere machten einen Allergie-Test beim HNO-Arzt oder nähten unterm Mikroskop. „Wer zum Beispiel erst einmal mit beiden Händen im Fleischpflanzerl-Teig steckte, der sieht den Hotel-Beruf vielleicht mit anderen Augen“, meint Verena Papke, Projektleiterin Tag der Ausbildung bei der gfw.

Auch die Unternehmen mit kaufmännischen oder technischen Ausbildungsberufen geben sich alle Mühe, ihre Dienstleistungen oder Produkte anschaulich darzustellen. Da dürfen die Mädchen und Jungs zum Beispiel eine Anlage für Auto-Crash-Tests besichtigen, durch den Lichtmesser laufen oder den Dummy ohrfeigen. Auch die Computerbranche hat viel zu bieten: wer hat schon einmal das Innenleben eines Servers gesehen oder im Rollenspiel einen Kundenanruf simuliert und dessen Probleme per Fernwartung gelöst? In den meisten Firmen sind es Auszubildende, die sich an diesem Tag um die Schülerinnen und Schüler kümmern. Wer wüsste besser als sie, was Jugendliche an einem Beruf interessiert?

Gegen 16 Uhr klingt der Tag dann aus, in den Bussen sieht man etwas müde Gesichter – es regnet immer noch, die Lunchpakete sind leer. Was hätte man an so einem trüben Novembertag Besseres vorhaben können? Jedenfalls sind sich die meisten sicher: Nächstes Jahr gerne wieder! „Manchmal muss man ja auch herausfinden, was man beruflich eben nicht machen will“ meint eine Schülerin.

Gerade erst hat das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat in seiner Broschüre „Chancen erkennen, Heimat gestalten – Regionalmanagement in Bayern“ auf den Tag der Ausbildung als Best-Practice-Projekt verwiesen.

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Hier gibt’s ein paar Impressionen vom Tag der Ausbildung 2014:

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