Video Doku Ausbildungsberufe hautnah
am Tag der Ausbildung

Dieses Jahr konnten wir zwei TeilnehmerInnen auf dem Tag der Ausbildung begleiten. Heraus kam dieses wunderbare Video, das zeigt, wie der Tag abläuft. Es kann dabei nur einen kleinen Einblick geben in die Vielzahl der verschiedenen Ausbildungsberufe, die in unserer Region angeboten werden.

Der 5. Tag der Ausbildung war ein Rekordjahr hinsichtlich der Anzahl der SchülerInnen-Anmeldungen, teilnehmenden Betriebe und Einrichtungen, Routen und der verschiedenen Ausbildungsberufe!

Vielen herzlichen Dank an unsere SponsorInnen, PartnerInnen, UnterstützerInnen und and die vielen freiwilligen Begleitpersonen!

 

Ein erfolgreicher und spannender

Tag der Ausbildung 2015

BRK Schloß Garatshausen - Altenpflegeeinrichtung

BRK Schloß Garatshausen – „Essen eingeben“ ein Selbstversuch in der Altenpflegeeinrichtung

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Max-Planck-Institut Einkleiden vorm Zutritt zum Tierpflegebereich für Versuchstiere

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Finanzamt Starnberg – Erstellung der eigenen Steuererklärung als „Sportartikelverkäuferin mit nebenberuflicher Arzttätigkeit“ Tag der Ausbildung 2015

 

Am diesjährigen Buß- und Bettag waren zum 5. Mal Mädchen und Jungs aus dem Landkreis unterwegs, um Betriebe und Ausbildungsplätze kennenzulernen. Der Shuttle-Service für die Jugendlichen forderte nicht nur die Kapazitäten der Busunternehmer aus dem gesamten Landkreis, auch mit Zubereitung und Lieferung von über 400 Wurst- und Käsesemmeln und noch einmal so vielen Nussschnecken waren Starnbergs Bäcker gut beschäftigt.

“Wer sich bei unserem Tag der Ausbildung als Arbeitgeber gut präsentiert, der hat bei den Mädels und Jungs wirklich einen Stein im Brett“, erklärt Regionalmanagerin Kathrin Kollmann das Erfolgsrezept des Projekts der gfw Starnberg mbH. Je praxisnäher die Vorstellung des Berufs, umso begeisterter sind die Schüler.

Mit Feuereifer sind die Jugendlichen beispielsweise dabei, wenn bei der Molkerei im Geschmackstest verschiedene Joghurt-Sorten probiert werden. Im weißen Kittel und mit Haube auf dem Kopf geht es durch die Hygieneschleuse und eine Stunde später hat jede/r genau verstanden, was man so als Milchtechnologe oder Milchlaborantin lernt. Auch im medizinischen Bereich gibt es eine Menge auszuprobieren: ob Allergie-Test beim HNO-Arzt, Messung von Atmung und Blutdruck oder Rollenspiele zwischen Ärztin und Patient zur fingierten OP-Vorbereitung. Für die handwerklichen und sozialen Berufe ist es ohnehin leicht, die SchülerInnen miteinzubeziehen. Da wird in der Schreinerei mitangepackt, im Altenpflegehaus sieht man Mädchen und Jungs mit Lätzchen und Löffeln sitzen, die sich gegenseitig eine Mahlzeit verabreichen. Übung macht den Meister.
Aber auch die Unternehmen auf den kaufmännischen Routen kommen auf interessante Ideen. „Eine Ausbildung als Bankkaufmann ist echt viel interessanter als ich es mir vorgestellt habe“, erklärt ein teilnehmender Schüler ehrlich überrascht. Wer hat zum Beispiel schon mal gesehen, wie es im Tresorraum einer Bank aussieht? Selbst bei vermeintlich trockenen Themen im Finanzamt lässt sich viel ausprobieren. Jeder einzelne Schüler bekommt eine Betreuungsperson an die Seite gestellt, mit der er eine Steuererklärung mit selbst zusammengestellten Daten bearbeitet: Wie versteuert man eine Nebentätigkeit? Welche Pauschalen kann ich geltend machen?

Allen SchülerInnen, die sich nach ihrem Schulabschluss bei einem der besuchten Betriebe bewerben, rät Kathrin Kollmann unbedingt anzugeben, dass sie das Unternehmen vom Tag der Ausbildung kennen: „Es ist ein enormer Vorteil für Arbeitgeber jemanden einzustellen, der den Betrieb schon wirklich kennengelernt hat.“ Von der Regierung als Best-Practice-Projekt bezeichnet, ist der Zulauf des Projekts mit jedem Jahr deutlich gewachsen. Ohne Projektmitarbeiter Stephan Huber wäre der Tag der Ausbildung ohnehin nicht zu stemmen: „Fünf Monate Organisation und eine enorm aufwändige Logistik fordern hier alle Ressourcen.“

Rund 50 Flüchtlinge aus den Klassen der Berufsschule Starnberg waren in diesem Jahr angemeldet, hier gibt es viel Potential, um dem Fachkräftemangel der Region wirkungsvoll zu begegnen. Auch neu in diesem Jahr: Erstmals begleitete ein Film-Team zwei Jugendliche zu vier verschiedenen Unternehmen, um in Wort und Bild anschaulich darzustellen, was die Besuche für zukünftige Auszubildende leisten.


Routen stehen fest! Anmeldung geöffnet!Stempel_2015 klein

Seit 5 Jahren organisiert die gfw Starnberg den beliebten Tag der Ausbildung. Im Jahr 2014 wurde er von der bayrischen Regierung sogar als „Best-Practice-Projekt“ ausgezeichnet. Ganze 80 Unternehmen und Betriebe aus der Region Starnberg-AmmerSee nutzen auch dieses Mal die Chance Firma, Beruf und Ausbildungsmöglichkeiten direkt und praxisnah der Zielgruppe zu präsentieren. Am schulfreien Buß- und Bettag, Mittwoch, den 18. November 2015 ist es wieder so weit: Zwischen 9.00 Uhr und ca. 17.00 Uhr fahren Shuttle-Busse die SchülerInnen zu je vier Unternehmen in der Region. Nicht zu vergessen die Spezialrouten „Duales-Studium“ oder auch die Fußrouten.

Unsere interaktive Karte verrät Ihnen welche Unternehmen mit dabei sind, welche Ausbildungsplätze sie anbieten. Dazu gegebenenfalls etwas hineinzoomen und in die schwarze Mitte der Unternehmensstecknadeln klicken. Wollen Sie den genauen Verlauf der Routen wissen, können Sie hier die Karte in einem neuen Fenster öffnen. Für die Einzeldarstellung einer Route links in der Layerliste zunächst das Feld „Alle Routen mit Betrieben und Startpunkten“ abwählen und dann die gewünschte Route anwählen.

Eine Liste der angebotenen Ausbildungsberufe finden Sie hier: routenliste_snippet

 

 

Zusätzlich sind die Routen weiter unten auf dieser Seite einzeln als pdf abrufbar.

Und hier geht es zur Anmeldung!


 

Die einzelnen Routen mit genauen Informationen über Unternehmen und angebotene Ausbildungsberufe stehen als PDF zum Download bereit:

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Plakat Tag der Ausbildung 2015

Plakat Tag der Ausbildung 2015

 

Anmeldung Tag der Ausbildung 2015

Die Flyer mit den

 


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Anmeldeformularen zum Tag der Ausbildung 2015 sind ab Anfang Oktober in den Schulen der Region erhältlich.Gerne können sich alle Interessenten hier den Flyer auch runterladen und ausdrucken. Er muss vollständig ausgefüllt und von SchülerInnen und Eltern unterschrieben sein. Mehr Infos gibt es unter http://www.gfw-starnberg.de/bildung-wissen/tag-der-ausbildung/.

Und hier geht es direkt zur ÜBERSICHT der aktuellen AUSBILDUNGSBERUFE der teilnehmenden Firmen.


Tag der Ausbildung 2014

Tag der Ausbildung – 380 Schüler unterwegs in Sachen berufliche Zukunft

19.11.14: 7 Uhr morgens, es ist dunkel und regnet. Doch im Büro der gfw Starnberg brennt schon Licht, rund 400 Wurst- und Käsesemmeln werden hin- und hergetragen, Lunchpakete stapeln sich im Büroflur bis an die Decke. Noch zwei Stunden, dann sollen knapp 400 Schüler in den jeweils richtigen Bussen sitzen, um auf einer der 21 Routen herauszufinden, wie ihre berufliche Zukunft aussehen könnte.

Bereits zum vierten Mal fand am 19. November 2014 der Tag der Ausbildung statt. Der große Erfolg führt dazu, dass mit jedem Jahr mehr Schüler und Unternehmen teilnehmen, diesmal waren auch die beiden Würmtal-Gemeinden Planegg und Gräfelfing dabei. 2014 gingen 380 Schüler und Schülerinnen mit über 40 Betreuungspersonen auf Tour, um jeweils vier der insgesamt 76 Unternehmen kennenzulernen. Bis da alle Mädchen und Jungs samt Brotzeit im richtigen Bus sitzen, ist das schon eine organisatorische Herausforderung. Doch alle Schüler, die an diesem schulfreien Tag tapfer aufs Ausschlafen verzichtet haben, sind begeistert. Keine Homepage und kein Messe-Auftritt können einen solch praktischen Einblick in einen Betrieb oder ein Unternehmen bieten. Anstatt sich lediglich eine Unternehmens-Präsentation anzuhören, sollten die Schüler und Schülerinnen gleich selbst mitanpacken: manche stellten eigenhändig Pralinen her oder mixten Cocktails hinter der Hotelbar, andere machten einen Allergie-Test beim HNO-Arzt oder nähten unterm Mikroskop. „Wer zum Beispiel erst einmal mit beiden Händen im Fleischpflanzerl-Teig steckte, der sieht den Hotel-Beruf vielleicht mit anderen Augen“, meint Verena Papke, Projektleiterin Tag der Ausbildung bei der gfw.

Auch die Unternehmen mit kaufmännischen oder technischen Ausbildungsberufen geben sich alle Mühe, ihre Dienstleistungen oder Produkte anschaulich darzustellen. Da dürfen die Mädchen und Jungs zum Beispiel eine Anlage für Auto-Crash-Tests besichtigen, durch den Lichtmesser laufen oder den Dummy ohrfeigen. Auch die Computerbranche hat viel zu bieten: wer hat schon einmal das Innenleben eines Servers gesehen oder im Rollenspiel einen Kundenanruf simuliert und dessen Probleme per Fernwartung gelöst? In den meisten Firmen sind es Auszubildende, die sich an diesem Tag um die Schülerinnen und Schüler kümmern. Wer wüsste besser als sie, was Jugendliche an einem Beruf interessiert?

Gegen 16 Uhr klingt der Tag dann aus, in den Bussen sieht man etwas müde Gesichter – es regnet immer noch, die Lunchpakete sind leer. Was hätte man an so einem trüben Novembertag Besseres vorhaben können? Jedenfalls sind sich die meisten sicher: Nächstes Jahr gerne wieder! „Manchmal muss man ja auch herausfinden, was man beruflich eben nicht machen will“ meint eine Schülerin.

Gerade erst hat das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat in seiner Broschüre „Chancen erkennen, Heimat gestalten – Regionalmanagement in Bayern“ auf den Tag der Ausbildung als Best-Practice-Projekt verwiesen.

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Hier gibt’s ein paar Impressionen vom Tag der Ausbildung 2014:

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