Konversion im Landkreis – Vom Sperrgebiet zur Freifläche

Wie in ganz Deutschland, gibt es auch im Landkreis Starnberg eine militärische Konversionsfläche. 31 Hektar umfasst das noch verbleibende Areal der ehemaligen Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr in der Gemeinde Feldafing.

Fakten zum Standort in Feldafing:

  • Seit 1956 ist die Bundeswehr auf der etwa 36 ha großen Fläche der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr (FüUstgSBw) in Feldafing stationiert.
  • Ab ca. 2019 wird die Bundeswehr vollständig aus Feldafing in die ausgebaute General-Fellgiebel-Kaserne der Nachbargemeinde Pöcking umziehen.
  • 5 ha im nördlichen Teil wurden 2012 an das in Feldafing ansässige Benedictus Krankenhaus der Artemed Gruppe verkauft. Übrig bleiben noch 31ha, deren Nachnutzung gerade geplant und diskutiert wird.
  • Der noch aktive Bundeswehrstandort in Feldafing ist derzeit im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die Gemeinde besitzt die kommunale Planungshoheit für die Nachnutzung des Areals, das zurzeit noch im Flächennutzungsplan als Sondergebiet Bund ausgewiesen ist.

das_arealBildquelle: Geobasisdaten © BVV

Mehr zur Fläche finden Sie unter: www.konversion-Feldafing.de


Warum ist eine Unterstützung durch das Konversionsmanagement nötig?

  • 31ha haben im Verhältnis zu den 915 ha Gemeindefläche Feldafings enorme Auswirkungen, auch auf die Nachbargemeinden Pöcking und Tutzing sowie auf die gesamte Region am Starnberger See
  • Grenzen der Kapazität einer kleinen Verwaltung von 4150 EinwohnerInnen
  • Seit 2001 immer wieder verschobene Abzugstermine erschweren Planungsprozesse. Projekte gerieten ins Stocken und mussten wieder neu geplant werden.

 


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